1370 - 1388
Lüneburger Erbfolgekrieg
Nach dem Erlöschen der Lüneburger Linie des Welfenhauses, als Herzog Wilhelm 1369 starb.
Anwartschaft des vom letzten Lüneburger Welfenherzog Wilhelm als Nachfolger bestimmten
Herzogs Magnus Torquatus, mit dem die Stadt infolge seiner Gewalttätigkeit seit 1370 in Konflikt
gerät, sowie den angeheirateten askanischen Herzöge von Sachsen-Wittenberg.
Am 28. Mai 1388 wird Lüneburg, auf der Seite der askanischen Fürsten kämpfend bei Winsen an der
Aller besiegt, behauptet schließlich seine Privilegien, als den Herzögen Bernhard und Heinrich (aus dem mittlerem Welfenhause Lüneburg) nach
Verzicht der Askanier die Herrschaft zufällt.
01.02.1371
Zerstörung der herzoglichen Burg auf dem Kalkberg durch die Lüneburger.
Das mitbetroffene Michaeliskloster wird ab 1376 innerhalb der Stadt neu erbaut.
21.10.1371
Am Ursulatag behaupten die Lüneburger Bürger ihre Freiheiten und Stadtrechte gegen Herzog Magnus, der nach der Zerstörung der Burg versucht, die Stadt mit Waffengewalt zurückzuerobern.
Beginn der selbständigen städtischen Politik.
|
 Ereignisse im Lüneburger Erbfolgekrieg aus einer Bilderchronik von 1595
|